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Caritasverband für die Landkreise Uelzen/Lüchow-Dannenberg e.V.

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Caritas

Die Arbeit, die wir tun, ist nur ein Tropfen im Ozean.
Aber gäbe es diesen Tropfen nicht, würde er im Ozean fehlen.

Mutter Theresa

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Jahresthema 2009

Menschen am Rande

„Menschen am Rande“ – wer sind sie und wie können wir ihnen mit Respekt begegnen, mehr noch: ihnen Teilhabe ermöglichen? Die Erinnerung an alle, die am Rande stehen, betont den caritativen Grundauftrag, Anwalt für die Armen und Schwachen in der Gesellschaft zu sein.

Für das vermeintliche Scheitern eines Menschen im Leben kann es viele Gründe geben. Meist treffen eine Reihe von Problemen zusammen, die Menschen „an den Rand bringen“: körperliche und psychische Erkrankung, Sucht, Schulden, Trennung und Scheidung, Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, Gewalterfahrungen …

Niemand ist gegen schwierige Lebenslagen gefeit. Ob sich ein Mensch dennoch gehalten weiß, hängt von seiner Einbindung in Familie und Gesellschaft ab. Die Arbeit der Caritas hilft Halt geben, wo die Netze dünn und die Maschen grob geworden sind, denn Menschen am Rande haben oft keinen oder nur unzureichenden Zugang zu sozialen Hilfen, Gesundheitsleistungen und Bildung.

Für uns ist jeder Mensch ein Ebenbild Gottes, ohne Rücksicht auf Leistung, Gelingen oder Scheitern. Menschen am Rande, Menschen in Not, besonders in einem eigentlich so reichen Land wie unserem, sind Anfrage und Herausforderung für Politik, Kirche und Gesellschaft.

In unseren Diensten helfen wir tagtäglich Menschen am Rande. Um das Leben am Rande zu verhindern, braucht es neben veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen auch die Aufmerksamkeit für die Situation des Anderen und einen sensiblen und respektvollen Umgang miteinander. Zu den „Sozialen Manieren“, die der Caritasverband anmahnt, zählt vor allem Respekt in der Begegnung.